Wir als Marktfahrer

Wie angekündigt haben wir uns in Zeiningen zum ersten Mal als Marktfahrer eingeschrieben. Am Vorabend ging es los mit dem Aufbau der Marktstände. Dank einem guten Platz und etwas Improvisationstalent konnten wir uns einen wunderbaren Marktstand inkl. „Umschwung“ herrichten:

Die vielen leckeren Kuchen und die mitgebrachten Artikel in Kenia fanden viele Abnehmer und die aufgestellten Tische und Stühle waren oft gut besetzt. Am Abend konnten wir sagen, dass wir unser Ziel mehr als nur erreicht haben. Neben einem sehr schönen Zustupf in der Kasse konnten wir unseren Verein, das Kinderheim und nicht zuletzt den Event im Dezember sehr gut unter die Leute bringen! Das Wetter hat ebenfalls perfekt mitgespielt, bei fast schon sommerlichen Temperaturen musste auch hinter dem Marktstand niemand frieren. 🙂

Zum Schluss noch ein Blick von oben (am Morgen früh, deshalb die wenigen Leute 😉 ), dank der benachbarten Hebebühne von Schauli AG:

Zeiniger Märt – wir sind dabei!

Nächsten Samstag, den 23. September, ist es wieder soweit: Zum 32. Mal findet dann ab 09:00 Uhr der Zeiniger Märt statt. Besonders in diesem Jahr: Zum ersten Mal mit Beteiligung vom Verein Youth for Hope! 🙂 Wir sind begeistert, dass wir mit einem Marktstand Kenianische Produkte kombiniert mit Kaffee und Kuchen anbieten können. Ganz nebenbei haben wir natürlich das Ziel, unser Verein und das Kinderheim einem breiten Publikum vorzustellen und etwas Werbung zu machen.

Wir freuen uns schon jetzt auf jeden Besuch!

Das neue Auto ist da!

Schon vor einigen Wochen haben wir es auf der Projektseite angekündigt, nun ist es endlich soweit: Wir durften unser neues Auto abholen! Alle, vor allem natürlich Barbara sind happy, dass von nun an wieder ein zuverlässiges Gefährt zur Verfügung steht. Der Aufbau auf der Ladefläche sorgt dafür, dass bis zu 10 Kinder transportiert werden können. Schon bei den ersten Probefahrten zeigten sich die Kinder begeistert und teilten das neue „Reich“ in zwei Abschnitte ein. Der vordere (klimatisierte) Teil mit Platz für 4 Kinder plus Fahrer ist die Schweiz, während der (nicht klimatisierte) Aufbau mit 6 weiteren Plätzen Afrika symbolisiert. Es stellt sich nun die Frage, welcher Teil mit der Zeit grössere Beliebtheit erlangen wird. 🙂

  

Doch gleichzeitig musste man auch Abschied nehmen. Mit mind. einem weinenden Auge wurde das alte Auto vertaut, abgeschleppt und somit aus dem Dienst im Kinderheim entlassen. Wer weiss, wohin seine Reise noch führt. Wir haben das Gefühl, dass es noch nicht die letzte gewesen ist!

 

Abgesehen vom neuen Auto waren in den letzten Wochen einige Kinder von Krankheiten geplagt. Hinzu kam eine Erkältungswelle, die so ziemlich alle im Kinderheim erwischt hat. Diese ist wohl der startenden Regenzeit zu verdanken…Mittlerweile sind aber alle wieder wohlauf!

Neuigkeiten aus dem Kinderheim

Letzten Montag an der Vorstandssitzung haben uns Barbara und Hans, der vor zwei Wochen ebenfalls wieder in Ngong war, viele tolle Bilder und Neuigkeiten präsentieren können. Diese möchten wir euch natürlich ebenfalls weitergeben. Um es ganz kurz zu machen:

Wir stehen nun wirklich kurz davor, den wohl wichtigsten Schritt in den letzten Vereinsjahren zu machen: Den Bau des neuen Kinderheimes!

In den vergangenen Wochen haben Barbara und Hans diesem Projekt vor Ort in unzähligen Gesprächen und Verhandlungen mit dem Architekten, den Behörden und Anwälten eine sehr gute Basis gelegt. Die Voraussetzungen für den Baubeginn sind bald alle erfüllt. Weiter wurde die Zufahrtsstrasse zum Kinderheim saniert (wobei saniert etwas untertrieben ist, wie ihr auf den Bildern sehen könnt 🙂 )

   

Immer noch unverändert kritisch sind die Platzverhältnisse in der jetzigen Unterkunft. Alle, wirklich alle hoffen, dass die Bauarbeiten bald beginnen können. Wir werden von hier aus alles dafür tun, um dies zu ermöglichen. Dabei sind wir immer noch sehr von eurer Unterstützung abhängig! So viel haben wir dank euch schon erreicht, nun ist auch das grösste Ziel in greifbarer Nähe! Unser Appell an euch: Helft uns und mobilisiert alle, die ihr kennt! Gemeinsam werden wir das Haus Stein um Stein entstehen lassen! 

Artikel in der NFZ: Der Neubau steht vor der Türe

In der Ausgabe vom 6. April 2017 hat die NFZ einen Artikel dem geplanten Neubau gewidmet, den wir euch an dieser Stelle nicht vorbehalten möchten:

Der Neubau steht vor der Türe
Die Planungsarbeiten sind weit vorangeschritten

Der in Zeiningen beheimatete Verein Youth for Hope führt in Ngong bei Nairobi das Kinderheim Watoto Mbele für Kinder aus den Slums von Nairobi. Prekäre Verhältnisse riefen nach einem Neubau. Die Planungsarbeiten dafür sind weit vorangeschritten.

Vor etwas mehr als einem Jahr hat der Vorstand von Youth for Hope versucht, Geld für einen Landkauf zu finden. Man will oder muss wegen der schwierigen momentanen Wohnverhältnisse einen Neubau des Kinderheims Watoto Mbele realisieren. (Wir berichteten darüber, dass sich heute bis drei Kinder ein Bett teilen müssen, dass beim Essen nicht alle gleichzeitig am Tisch Platz nehmen können und anderes mehr). In der Zwischenzeit konnte das zur Verfügung stehende Land erworben und bezahlt werden. Die Sammlung war ein riesiger Erfolg und dafür sind die Leute im Vorstand – und die Kinder in Watoto Mbele – allen Sponsoren gegenüber sehr dankbar.

Die Planung nähert sich dem Ziel

Unterdessen konnte die Planung so weit vorangetrieben werden, dass die Pläne für das Wohnheim stehen. 40 Kinder werden im nun zu realisierenden Daheim menschenwürdig leben können. Alles, was nötig ist, um menschenwürdig zu wohnen und zu leben, um ein Daheim zu haben, ist auf dem Papier vorhanden. Der Strukturverbesserung im Tagesablauf will man aber ganz klar Rechnung tragen. Sie soll gegenüber Bestehendem im momentan benutzten Einfamilienhaus vereinfacht werden. Die notwendigen Baubewilligungen sind vorhanden und viele Vorarbeiten sind abgeschlossen. In der Planung wurde also deutlich darauf geachtet, dass das ganze Projekt funktional und dennoch freundlich ist. Die jungen Leute sollen schliesslich im Neubau daheim sein, sich wohl fühlen können. Auf Luxus wurde aber ganz klar verzichtet.

Momentan laufen die Devisierung und anschliessend die Vergabe für Materiallieferungen und Bauaufträge sowie der Beginn der Bauarbeiten.

Die vielen Steine vom alten, inzwischen abgerissenen Haus warten darauf, in freundlicher Zusammenstellung wieder Verwendung zu finden. Dies alles noch in den mitteleuropäischen Sommermonaten.

Es braucht aber noch Geld, recht viel Geld

Der Vorstand des Vereins Youth for Hope hat sich zum Ziel gesetzt, den ganzen Neubau nach Vollendung schuldenfrei zu haben. Dazu braucht es noch Geld, Geld von diesem Projekt gegenüber gut gesinnten Leuten. Jeder gespendete Franken zählt und ist herzlich willkommen. Wenn es gelingt, die grossartige Unterstützung, die Youth for Hope für den Landkauf erhielt, für den Neubau zu wiederholen, gelingt dieses Ansinnen. Die Hypothekarzinsen in Kenya haben nicht das gleich tiefe Niveau wie in der Schweiz! Und die Vollendung des Neubaus und dessen Bezug soll in allen Teilen Freude machen. Wenn das gelingt, sind die Verantwortlichen, aber auch die Jugendlichen sehr dankbar.