Zeitungsbericht zum Volunteer-Einsatz von Sarah

Hallo zusammen

Mit Freude teilen wir euch den grossen Bericht, der letzte Woche in der NFZ erschienen ist! Er beleuchtet viele aktuelle Themen aus dem Alltag, gibt aber eben auch einen kleinen Einblick in das Wirken und die Arbeit von Sarah. Sarah ist uns vor Ort momentan eine grosse Verstärkung und hilft seit mehr als acht Wochen in unterschiedlichen Rollen, je nach dem wo und wie sie gebraucht wird. Wir wünschen euch viel Spass beim Lesen und bedanken uns ganz herzlich bei Hans Zemp für das Verfassen des Artikels! 🙂 

 

Youth for Hope macht Freude

Sarah Steiner lernt eine neue Welt kennen

Zeiningen/Nairobi. Im Kinderheim Youth for Hope standen wieder gewisse Arbeiten am Mobiliar an. Dies war für die beiden Fricktaler Rotarier Ruedi Vogel und Urs Ryf Grund genug, einige Tage hinzugehen. Wandkästen und Einbauschränke in elf Zimmern waren beim dritten nützlichen Besuch der wertvollen Gönner dort einzubauen. Die Arbeiten, unter Mithilfe von einheimischen Handwerkern ausgeführt, erhielten unter der Regie der beiden Rotarier und Altpräsident Hans Haas einmal mehr Ausführungsstandard «Swiss Perfektion». Finanziert wurde das Ganze ebenfalls von den Rotariern. Man durfte beobachten, dass unter den Schweizern und den Kindern sich eine Freundschaft entwickelte. Man sieht sich gerne.

Ian will Arzt werden

Vor fünfzehn Jahren kam Ian als kleiner Junge zu Youth for Hope. Im Herbst hat er seinen Abschluss an der High School gemacht. Im neuen Jahr beginnt er in Johannesburg sein Biologiestudium. Sein Berufsziel ist Arzt. Die Ausbildung ist in Johannesburg besser als in Kenya. Der strebsame, heute 21-jährige junge Mann hat beste Voraussetzungen, erfolgreich zu werden.

Klein Pieter geht unterdessen in den Kindergarten und betet jeden Abend für Mamama und Papapa, für Silvia und Hans Haas. Der Junge ist im Kinderheim so richtig daheim und wird verwöhnt.

Berufsleute bleiben dem Kinderheim verbunden

Dennis Maroze, auch er ist in Youth for Hope gross geworden, ist heute an einer High School Lehrer. In seinen Ferien im Dezember kommt er ins Kinderheim zurück und unterrichtet alle Kinder während zwei Wochen. Die Kinder schätzen seinen Gruppenunterricht und die auf diese Weise gebaute Bildungsbrücke sehr.

Ganz allgemein macht das Kinderheim echt Freude. Die wirklich wertvolle gegenseitige Hilfe führt zu besten Resultaten. Man ist sich sehr bewusst, dass dies alles nur dank der breitgefächerten Hilfe und Unterstützung, vom Goodwill vieler Leute möglich ist. Dafür ist man dankbar.

Und das sind Sarah Steiners Eindrücke

Die 19-jährige Schweizerin Sarah Steiner wirkt für ein halbes Jahr als Volontärin im Kinderheim in Ngong. In den folgenden Zeilen gibt sie ihre gesammelten Eindrücke wieder:

 «Meine Zeit als Volontärin im Youth for Hope (Sarah Steiner)

Als ich Anfang Oktober mein Abenteuer bei Youth for Hope in Kenia begann, war ich aufgeregt und zugleich erwartungsvoll auf das, was mich erwarten würde. Doch im festen Glauben, dass dies der richtige Schritt ist, trat ich die Reise an. Heute, nach eineinhalb Monaten in «Ngong», kann ich voller Freude sagen: Ich fühle mich hier genau richtig. Mit grosser Herzlichkeit wurde ich empfangen und ich fühlte mich schnell wie ein Teil der Familie. An der Seite der Aunties beteilige ich mich an der Haushaltsführung und Betreuung der Kinder. Mit ihnen zu kochen, zu lachen und den Alltag zu gestalten, macht mir grosse Freude.

Die erste Begegnung mit der kenianischen Kultur und dem Leben auf den Strassen war überwältigend. Besonders berührend war ein Besuch bei einer der von uns unterstützten Familien, die in grosser Armut lebt. Zusammen mit Ian, dem älteren Sohn der Familie, und Simon, unserem Sozialarbeiter, besuchten wir die Familie, um die Lebensumstände eines Kindes zu begutachten, das dringend Hilfe benötige. Der Besuch und Barbaras Erzählungen zur Geschichte der Familie berührten mich tief.

Mein Alltag bei Youth for Hope ist vielseitig und sehr lebendig.

Besonders schätze ich meine täglichen Gutnachtrunden bei den Kindern. Mit den Grösseren entstehen jeweils lustigste und viele unvergessliche Momente und für die Kleinen bieten die abendlichen Rituale viel Orientierung. Doch nicht alles ist nur einfach. Seit Barbara, die Gründerin und Mama der Grossfamilie, zurück in die Schweiz gereist ist, haben sich die Dynamiken teils verändert. Regeln werden lockerer gehandhabt in ihrer Abwesenheit und manchmal erschwert mir die Kommunikation in Swahili den Zugang zu bestimmten Situationen. Trotz dessen bin ich sehr dankbar, wie meine Beziehungen zu den Kindern und Jugendlichen täglich wachsen. Einige nennen mich bereits stolz ihre „Schwester“. Die Stärke und Lebensfreude der Kinder beeindrucken mich immer wieder, trotz der schweren Geschichten, die sie mit sich tragen.

In allen Situationen versuche ich den Kindern mit Geduld, gesunden Grenzen, Annahme und Liebe zu begegnen. Dabei geben mir Barbaras Ratschläge und besonders mein Glaube immer wieder Kraft.

Ich bin dankbar für jede Erfahrung, die mich in meiner Arbeit, meinen Beziehungen wachsen lässt. Ich freue mich auf die kommenden Monate und darauf, weiter ein Teil dieser wunderbaren Familie zu sein, die mir bereits so sehr ans Herz gewachsen ist.»

Charity Konzert am 24. November 2024

Hallo zusammen

Mit grosser Vorfreude dürfen wir an dieser Stelle auf das bevorstehende Charity Konzert der Compagnia Rossini hinweisen!  Der einmalige Event wird organisiert unter der Leitung von Anita & Ruedi Vogel vom Rotary Club Laufenburg-Fricktal, wobei der Erlös vollumfänglich unserem Verein gespendet werden soll! Für uns ist das eine unglaublich tolle Geschichte und wir freuen uns wahnsinnig auf dieses Konzert!

Natürlich hoffen wir, möglichst viele von euch in Rheinfelden begrüssen zu dürfen. Wir werden selbstverständlich mit einem Infostand vertreten sein.

Hier der Flyer zum Event, wo ihr euch auch gleich anmelden könnt, solltet ihr den Nachmittag/Abend noch frei haben im Kalender:

Zeitungsartikel in der NFZ: „Youth for Hope als Sprungbrett ins Leben“

Liebe Freunde

Letzten Dienstag ist in der NFZ ein neuer Artikel über Youth for Hope erschienen. Vielen Dank Hans Zemp fürs Verfassen und Publizieren (lassen) des gelungenen Artikels! 🙂

Viel Spass beim Lesen!


Youth for Hope als Sprungbrett ins Leben

Aus der Armut ins Berufsleben

Youth for Hope hat seinen Sitz in Zeiningen. Im Westen von Nairobi erhalten Kinder und Jugendliche aus Slums im Kinderheim Youth for Hope ein Daheim, die Chance für Schulbesuch nach Fähigkeiten und damit verbunden beste Voraussetzungen für ein erfolgversprechendes Leben in Kenia, in einem Land mit sehr hoher Arbeitslosigkeit.

Hans Zemp

Zeiningen / Nairobi. Beim letzten Besuch durfte die Neue Fricktaler Zeitung einmal mehr feststellen, dass das Kinderheim Youth for Hope in den Ngong Hills, westlich von Nairobi, viel Freude bereitet. Alle dort wohnenden Kinder und Jugendlichen kommen aus prekären Verhältnissen. Sie erhalten hier die Chance, würdige Jugendjahre zu verbringen. Benjamin im Haus ist der gut zweijährige Pieter. Die ältesten Bewohnerinnen und Bewohner besuchen die Universitäten oder Berufslehren. Dazwischen sind fast alle Jahrgänge vertreten.

Diesmal erzählen drei Jugendliche über ihr Leben und ihre Ziele im Youth for Hope. Die fünfzehnjährige Virginiah Liyayi Liluka lebt seit Dezember 2018 in der Gemeinschaft und besucht momentan die 8. Klasse der Secondary School in Ngong. Sie gehört in die Spitzengruppe ihrer Klasse, liebt die Schule aus verschiedenen Gründen. So auch wegen der netten Lehrer und Schulfreunde. Die sportlich vielseitig begabte junge Dame hat in der Schule auch Leader-Funktionen inne. Ihre Berufsabsichten liegen im Studium der Medizin, Sparte Pädiatrie. Zu ihren Hobbies zählt Virginiah auch Lesen von Büchern. Virginiah fühlt sich im Youth for Hope sehr wohl und windet der Leitung entsprechende Kränzchen. Dazu meint sie: «I love spending time with children», also, sie liebt es, mit Kindern Zeit zu verbringen.

Faith liebt das Kreative und schreibt Songs

Die vierzehnjährige Faith Adhiambo lebt seit November 2019 im Kinderheim und liebt neben Englisch auch kreative Kunst. Sie gehe gerne zur Schule, weil sie ihre Zukunft präge und sie von den Lehrern Neues lernen könne. Auch mit Sport kann sie etwas anfangen. An Wochenenden macht sie sich mit vielen Handreichungen daheim nützlich und hilft den Kleinen beim Erledigen ihrer Hausaufgaben. Ihr Berufsziel liegt entweder im Bereich Künstlerin oder Sängerin. Sie liebe das Singen wirklich.

Und Allan Mtamba

Ist mit seinen zwölf Jahren sehr selbstbewusst. Neben Sport, er trainiert 4800 Meterläufe und Ballspiele, liebt er Mathematik und Naturwissenschaften, aber auch Schwimmen ist ein Favorit von ihm. Er nimmt in der Klasse ebenfalls Leaderpositionen ein. Seine Wissensdurst Neuem gegenüber lässt ihn die Schule in den höchsten Tönen loben. Trotzdem seien ihm die schulfreien Tage sehr lieb. Beim Zeichnen könne er sich nicht nur gut fühlen, sondern auch «den Geist erleichtern», also abschalten. Klar macht auch er sich daheim gerne nützlich. Zu seiner Grossmutter unterhält er ein besonders gutes Verhältnis. Sein ausgesprochener Berufswunsch ist Pilot. «I would really like to see the world from above», meint er strahlend. Also die Welt von oben anschauen.

Der Vorstand arbeitet an Entwicklungen

Präsident Dominik Rüfenacht will zusammen mit dem Vorstand der weiteren Entwicklung Beachtung schenken. So will der Vorstand neu Pools für Spezialitäten schaffen, um einerseits aufwändigen Berufsausbildungen Unterstützung bieten zu können oder anderseits plötzlich und unvorhersehbar auftretenden Gesundheitskosten zu begegnen. Die Abgrenzung zu den Kosten der Infrastrukturausgaben, Renovationen, Mobiliaranschaffungen, der Alltagsaufwände, den Schulgeldern auch an höhere Schulen, den Kleiderkäufen und des Betriebsunterhalts machen nach dem Präsidenten Sinn.

Eine weitere Absicht hat der Vorstanddarin, dass er seine Auftritte im Volk ausdehnen will. Er denkt da an Besuche in Schulen, am Zeininger Markt und anderes. «Es ist wichtig, dass man Youth for Hope kennt», fasst er zusammen.

Dominik Rüfenacht untermauert dies Diversifizierung mit folgendem Beispiel: Im Heim erkrankte ein Mädchen schwer, geriet in Atemnot und verfärbte sich blau. Sie bekam auch Rückenschmerzen. Bewusstlos wurde das Kind ins Spital eingeliefert und erlitt dort noch einen Herzstillstand. Ursache war eine Lungenembolie, ausgelöst durch ein Blutgerinnsel an einem Bein. Heute ist das Kind wieder gesund und munter. Die daraus entstandenen Kosten von rund 5000 Franken, für das Kinderheim ein massiver Brocken, rechtfertigen das geplante Vorgehen des Vorstandes.

„Full House“ im Februar

Liebe Freunde

Im Februar war ganz schön etwas los in der Pennylane 472! Nebst Hans, eben erst frisch aus den Ferien „zurückgekehrt“, haben uns Hilla und Rene, sowie Barbara und Hans-Peter Blatter für ein paar Tage besucht. Und als wäre nicht so schon bereits viel los, bin ich und die ganze Familie ebenfalls noch zusammen mit Ingrid und Marco angereist. Somit war effektiv jedes Zimmer belegt und einige Kinder mussten etwas umdisponieren wegen uns. Das war uns nicht so recht, aber für die Kinder war das kein Thema und sie haben uns damit einen sehr grossen Gefallen getan. 🙂 

Wir verbrachten wunderbare Tage im Haus und konnten auch an einigen Ecken etwas mithelfen. Dank eines Aufrufs bei meinem Arbeitgeber konnten wir zahlreiche Handys, Schulrucksäcke und weitere Sachen für die Kinder mitbringen. (Handys natürlich nur für ein paar der älteren Kinder, bzw. Jugendlichen 😉 )

Unsere Kinder hatten sehr viel Spass, insbesondere mit den jüngeren Mädchen und Buben, allen voran natürlich Peter, der mit Leya eine neue Nanny gefunden hatte! Der Abschied am letzten Abend fiel entsprechend allen sehr schwer. Aber die Verabschiedung, und was die Kinder alles einstudiert haben und kreativ waren, war unglaublich!

Nochmals ganz herzlichen Dank von uns allen, dass ihr uns so herzlich empfangen und beherbergt habt!!

Youth for Hope wünscht schöne Weihnachten

Liebe Freunde und Unterstützende,

Wir blicken zurück auf einen tollen Event im Blockhaus zu Beginn des Monats. Wir haben es sehr genossen und uns wahnsinnig über euren Besuch gefreut! Dass wir das Haus bis zum letzten Platz füllen konnten, bei bestem (und kaltem!) Wetter in der Adventszeit, ist alles andere als selbstverständlich! Vielen Dank an euch alle, die teilweise einen langen Weg auf sich genommen haben.

Nicht fehlen darf hier ein riesengrosses Dankeschön ans „Küchenteam“ um Hans Haas und alle Bäckerinnen und Bäcker der wunderbaren Dessertkreationen!

Im Namen des ganzen Vorstandes und unserer Kinder in Ngong wünschen wir Euch nun von Herzen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins 2024!

Und wie jedes Jahr und für alle, die ihn noch nicht erhalten oder gesehen haben: Der Weihnachtsbrief 2023